Music class that suits you

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Saxophone
Learn to saxophone with

Stephan Probst

Saxophon & Klarinette, Noten lesen, Komposition und Arrangements

Stephan Probst wirkt als Saxophonist, Klarinettist, Bassklarinettist, Komponist und Arrangeur bei zahlreichen Musikprojekten live und im Studio mit. Dabei spannt er stilistisch einen weiten Bogen von klassischer Musik über Jazz und Funk bis hin zu House.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840


Location

Hauptstrasse 68
4312 Magden

Instrument

Saxophone

Music style

Funk, soul, jazz, classical, house and blues

Level

Beginner and Advanced

Language

German, english and french


I can teach you

Saxophon oder Klarinette spielen, Notenlesen, Grundlagen des Improvisierens, Zusammenspielen in Bands, Komposition und Arrangement

Education

Klarinette an der Jugendmusikschule Zürich (ohne Diplom) bei Marc Brand
Klarinette an der Musikschule Riehen (ohne Diplom) bei Wenzel Grund
Saxophon an der Jazzschule Basel (ohne Diplom) bei Heiner Althaus und Alex Hilbe
Klavier an der Jazzschule Basel (ohne Diplom) bei Natascha Stohler
Workshops an der Jazzschule Basel (ohne Diplom) bei Michael Chilewsky, Lars Rüetschi, Leon Duncan und Benedikt Mattmüller
Musiktheorie, Gehörbildung und Rhythmik an der Jazzschule Basel (ohne Diplom) bei Michael Beck, Stefan Sieber und Michael Chilewsky

Bands / formations I have played in

The MonotonesTerra Mia, Klarinettenensemble Beaufort

I love to teach you songs / works from these artists / composers

The Monotones, Terra Mia Live, Stevie Wonder, Passport, Zappelbude, The Meters, Grover Washington Jr., Miles Davis, Lester Young, Cannonball Adderley, Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach and Wolfgang Amadeus Mozart

Stephan Probst

Interview with Stephan Probst

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Natürlich inspirierten mich Aufnahmen und Konzerte vieler guter Musikerinnen und Musiker, aber direkt über persönlichen Kontakt und gemeinsames Musizieren beeinflusste mich wohl der aus Barbados stammende, mittlerweile leider verstorbene Basler Chorleiter, Sänger und Multiinstrumentalist Chester Gill am meisten, weil ich um das Jahr 2000 herum das Vergnügen hatte, in einem unter seiner musikalischen Leitung stehenden Musicalprojekt als Saxophonist und Klarinettist mitzuwirken. Seine Arrangements und die schönen, souligen Klänge prägen mich bis heute.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Musizieren vom Herz fürs Herz, ohne grosse Kopflastigkeit.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Bereits als kleines Kind faszinierte mich die Plattensammlung meiner Eltern, die einen enorm weiten musikalischen Horizont von Bach bis Bob Marley haben. Am liebsten hatte ich damals die fröhlichen, volkstümlichen Klänge von Peter Zinslis Schwyzerörgeli. Dieses Instrument wollte ich denn auch unbedingt spielen lernen. Meiner Mutter war aber sehr wohl bewusst, dass sich meine musikalischen Vorlieben vielleicht später, in der Pubertät oder so, noch etwas ändern würden. Also schlug sie mir vor, Klarinette zu lernen. Die konnte man auch auf all den Volksmusikplatten hören, aber auch noch viele andere Stile damit spielen und leicht zum Saxophon wechseln. Und siehe, es geschah, wie meine Mutter vorhergesehen hatte, und ich landete bei Jazz, Funk und Anverwandten.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Wenn ich Saxophon spiele, spiele ich ein Selmer Serie II Tenorsaxophon mit einem Metallmundstück von Otto Link. Damit kann man einen schönen jazzigen oder souligen Ton herausholen, und die dunkle, rauchige Klangfarbe des Tenorsaxophons gefällt mir. Ein Altsaxophon habe ich ebenfalls, spiele es aber seltener. Auch bei der Klarinette bevorzuge ich Instrumente der Firma Selmer. Ich besitze eine B-Klarinette der Serie neun sowie eine A-Klarinette der Serie 10. Beides sind Instrumente, wie sie heute nicht mehr gemacht werden. Sie haben einfach eine warme, volle Klangfarbe. Als Mundstück bevorzuge ich beim Klarinettespielen ein Kristallmundstück. Dies ergibt einen klaren, reinen Ton, und es geht nie kaputt, wenn man es nicht fallen lässt.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Wenn ich nicht übe, fühle ich mich ähnlich, wie wenn ich die Zähne nicht geputzt habe, und ich hasse dieses Gefühl.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Saxophon ist halt schon DAS jazzzig-soulige Melodieninstrument...

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich möchte mit meinen Lernenden eine gute Zeit verbringen. Es gibt sonst schon überall genug Stress. Deshalb soll eine Musikstunde bei mir dies nicht sein. Trotzdem ist mir auch wichtig, dass es vorwärtsgeht, und wir nicht jede Woche am selben herumdoktern. Jede und jeder soll dies aber in ihrem oder seinem Tempo machen können. Ausserdem ist mir wichtig, dass meine Lernenden Musik für ihr Herz spielen können. Das, was sie eben gerne machen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Zeit zum Ankommen gewähren und sich auf die Situation des Musikunterrichts einlassen, an bereits Gelerntes oder sonstwie Bekanntes anknüpfen, Neues darauf aufbauen, aber auch einfach aus Freude an der Sache musizieren.

Wie gehst du bei Kindern vor?
genau gleich

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Mit meinen Mitmusikerinnen und Mitmusikern, die ich sehr schätze, in meinen Musikprojekten zu musizieren und etwas mit ihnen zu unternehmen ist eigentlich das Tollste. Es kehrt zum Glück auch immer wieder, und die Freude daran ist etwas vom Wichtigsten, das man im Unterricht vermitteln muss.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Am Montreux Jazz Festival

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Das kann ich nicht beantworten. Ich musiziere einfach gerne mit Musikerinnen und Musikern.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Im Moment wäre das wahrscheinlich etwas von Irakere. Deren Mischung aus Jazz, Funk und kubanischen Musikstilen gefällt mir sehr. Allerdings würde ich wahrscheinlich irgendetwas anderes vermissen, sobald ich auf der einsamen Insel angekommen wäre. Abgesehen davon: Gibt es dort überhaupt einen Plattenspieler?

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich mag kleine, intime Locations wie das Chez Soif in Basel. Es ist zwar nicht sehr bekannt, hat aber dafür umso mehr Atmosphäre, und der Kontakt, den man an einem solchen Ort zum Publikum aufbauen kann, ist nicht zu übertreffen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Zeit mit meiner Freundin verbringen, Freunde treffen und die Arbeit mit Kollegen, Kolleginnen, Schülerinnen und Schülern in meinem nicht-musikalischen Unterricht an der Berufsschule. Ausserdem interessiere ich mich sehr für Geschichte und Zeitgeschichte.


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