Music class that suits you

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Singing
Learn to singing and songwriting with

Annina Mossoni

Gesang für Jazz, Pop, Singer-Songwriter, Spoken Word und Rap / Gesang mit Effekten / Songwriting

Annina Mossoni ist eine musikalische Allrounderin. Von Musical zu Jazz und Klassik, hat sie schon ziemlich alles gesungen. Ihr Herzensprojekt und eine klare musikalische Sprache fand sie mit a-ray, einem experimentellen Pop Quartett, welches Jazz, Pop, freie Improvisation und Elektronik verbindet. Sie legt Wert auf das Fühlen der Musik und darauf, einen intuitiven, individuellen Zugang für sich selbst zu finden.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 790


Location

Landoltstrasse 54
3007 Bern

Sulgenrain 24
3007 Bern

Instrument

Singing and songwriting

Music style

Jazz, pop, experimental music, singer-songwriter, electronic and rap

Level

Beginner and Advanced

Language

German and english


I can teach you

Ich kann meinen SchülerInnen beibringen ihren eigenen, intuitiven, individuellen Zugang zu der Musik zu finden, die er/sie gerne macht/spielt/singt/schreibt. Hier arbeite ich besonders gerne über das Gehör. Ich befasse mich stark mit Songwriting, Lyrik und der passenden Performance des Textes – hier kann ich meinen zukünftigen SchülerInnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Körper und Stimm Warm-Up & Stimmtraining kommen aber sicher auch nicht zu kurz. Dies passe ich gerne den Wünschen und Vorstellungen des Schülers / der Schülerin an. Wenn es der Wunsch des Schülers / der Schülerin ist, können wir uns zusammen auch gerne mit live-Elektronik für den Gesang und Synthesizern befassen. Als letztes liegt mir das Zusammenspiel innerhalb der Band und das Eingehen der einzelnen MusikerInnen und Instrumente aufeinander sehr am Herzen.

Education

1. Ab September 2019 Master of Arts Studium, Jazz Performance, Hochschule der Künste Bern (Hauptfach bei Andreas Schaerer).
2. Bachelor of Arts, Jazz-Gesang, Hochschule der Künste Bern (Hauptfach bei Efrat Alony und unter anderem von Andreas Schaerer, PeterGromer, Django Bates, Matthieu Michel und vielen weiteren unterrichtet).
3. Vorstudium, Jazzschule Luzern, Hauptfach bei Katja Mair.
4. Privater Gesangsunterricht bei Anet Zemp.
5. Privater Gitarren-Unterricht (klassische Gitarre), Irene Maisano.

Bands / formations I have played in

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Little Dragon, Hiatus Kaiyote, Jazzstandards, Billie Holiday, Nina Simone, Ella Fitzgerald, James Blake, Aaron Parks and Jamie Cullum

Annina Mossoni

Interview with Annina Mossoni

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Meine ersten selbst gekauften CD’s waren allesamt RnB Platten – insbesondere Destiny's Child hat mich als Kind / Jugendliche begleitet und ich habe früh versucht, die Linien von Beyoncé und Co. nachzusingen – dies zu meiner ersten Prägung. Danach brannte ich für Old-School Hip-Hop, welcher Jazz-Beats und Rap-Flow vereinte. Später wurden Sufjan Stevens und Nai Palm (Hiatus Kayiote) zu meinen Favoriten. Ihre Musik kann ich mir immer anhören, finde immer etwas Neues zum entdecken und ich bin allgemein absolut fasziniert von ihrem Songwriting (sei das nun textliches, melodisches oder harmonisches Material).

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich kann sehr gut auf deine individuellen Bedürfnisse eingehen und mit dir zusammen einen Weg finden, wie du am besten an dir arbeiten kannst. Da ich mich gerade sehr mit Songwriting, Text-Performance und Gesang mit live-elektronik befasse, würde ich diese Punkte aber als mein Steckenpferd betrachten.

Wie hast du singen gelernt?
Das Singen hat mir meine Schwester beigebracht, die wiederum lernte es von unserer Mutter, die wiederum von ihrer Mutter. Wir haben schon seit ich denken kann alle zusammen gesungen und man musste immer schnell überlegen, um eine schöne 2. / 3. oder 4. Stimme dazu zu singen. Das hat mein Ohr unglaublich geschult und ich hatte schon von Anfang an einen sehr natürlichen Approach zum Singen.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Hier gehe ich ganz verschieden vor. Oft sind es kleine Textstellen die mir einfallen und die ich aufschreibe. (Wichtig: immer ein Notizbüchlein bei sich tragen) – diese Text-Snippets schaue ich mir zu einem späteren Zeitpunkt an und fertige dann den Text darauf, manchmal schreibt sich ein Text auch „in einem Guss“ – oder ich habe eine rein musikalische Grundlage (aus einer Bandprobe) zu der ich dann den Text verfasse.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Für Lead-Vox (bei Konzerten oder im Schulsetting) arbeite ich mit einem Neumann KMS 104, da dieses Kondenser Mikrofon selbst kleinste Finessen im Stimmklang einfängt. Wenn es um Vocals mit Effekten geht, arbeite ich mit diversen Effekt-Pedalen (Blue-Sky Hall, Mooer Pitchbox..) und einer Effektschleife über das Eventide Mixinglink. Angehängt an das Eventide habe ich entweder das Neumann oder ein herkömmliches Sm58 Mikrofon. Zudem spiele ich auf einem Korg Minilogue (Bass, Arpeggiator, Sounds usw.).

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich konnte mich bisher immer auf meine Ohren und meine Intuition verlassen. Wenn es dann um das konkrete Üben geht, hilft mir meine Geduld, an einer Sache dranzubleiben.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Gesang ist direkt und ehrlich und kann Gefühle nicht verstecken. Das kann gut und schlecht sein, und man kann sich damit wohl oder unwohl fühlen. Dies fasziniert mich. Die Stimme kann zudem wie kein anderes Instrument, eine unglaubliche Nähe zum/zur ZuhörerIn aufbauen. Eine fragile, emotionale Komponente, die ich sehr schätze.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich versuche eine Art Unterichtsplan zu haben, um die Stunde zu gliedern, will aber immer Platz für Abweichungen lassen. Wenn uns in der Stunde etwas auffällt und interessiert,  lasse ich mich gerne davon mitziehen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Angefangen mit Körper und Stimm-Warm-Up (das Stimm-Warm-Up kann nach Wunsch immer noch ausgebaut werden mit intensiveren Technik-Übungen), Arbeit an Wunschmaterial des Schülers / der Schülerin, Platz für Improvisation / Textarbeit / Theorie, Abschluss-Diskussion und besprechen des weiteren Materials

Wie gehst du bei Kindern vor?
Hier ist der Spassfaktor das Wichtigste. Ein bisschen verrückt sein und Dinge ausprobieren und alle Übungen mit etwas Spielerischem verbinden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Mein tollstes Erlebnis bisher war die Premiere des Musicals, in dem ich die Hauptrolle spielen durfte. Wir haben über zwei Jahre an dem Ding gearbeitet und der Applaus nach der Vorstellung war unglaublich.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Stade de Suisse (Energy Air), vor 40000 Menschen. Dies aber als Backing-Frau, worum ich ganz froh war. Ich bespiele lieber kleine, intime Orte. Da fühle ich mich wohler.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Sufjan Stevens würde ich gerne spielen und vor allem Songs schreiben, da er mein absolutes musikalisches Vorbild ist

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Sufjan Stevens „Greetings from Michigan“, da es immer noch etwas Neues zu entdecken gibt.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Das ist je nach Besetzung unterschiedlich. In einem Duo würde ich gerne mal eine Wohnzimmer-Konzert-Tour spielen, mit einer Jazzcombo berühmte Jazzclubs der Welt bespielen und mit meiner experimental-Pop-Band a-ray, am liebsten tolle Festival-Bühnen und interessante, intime Club-Konzerte.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Wichtig ist mir eine gewisse Balance zu schaffen. Eben die Work-Life-Balance. Mir ist wichtig, ab und zu den „Kopf zu lüften“ und in der Natur zu sein. Ein gutes Buch zu lesen, die Seele baumeln zu lassen oder ein unglaublich leckeres Dinner zu zaubern.


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